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Pressespiegel

16.09.2006 - TAG DES FRIEDHOFS IN SOLINGEN
 
Der Tag des Friedhofs ist eine bundesweite Initiative der Friedhofsgärtner, Bestatter, Steinmetze, Floristen, Städte, Friedhofsverwaltungen, Religionsgemeinschaften sowie Initiativen und Vereinen vor Ort. Er fand in diesem Jahr zum 3. Mal in Solingen statt, erstmalig jedoch nicht auf einem Friedhof, sondern im Stadtzentrum auf dem Fronhof (Platz an der Stadtkirche).


 
 
Gerne haben wir uns als Neuapostolische Kirche bereit erklärt, diesen Tag aktiv mitzugestalten, zum einen als Kirchengemeinde am Stand der Religionsgemeinschaften, zum andern bei der Mitwirkung unseres Chores bei der musikalischen Programmgestaltung.


 
Nach Absprache mit Pfarrer Ingo Siewert, der die Moderation und Programmgestaltung durchführte, wurde unserem Chor eine halbe Stunde am Stück sowie weitere Einsätze während der anschließenden Wortbeiträge eingeräumt.
Nach einem ökumenischen Gottesdienst der beiden großen christlichen Kirchen und verschiedenen Wortbeiträgen sang unser Chorkreis-Chor von 12.15 Uhr bis 12.45 Uhr aus unserem Grabgesangbuch, einer besondere Liedersammlung. Anschließend gab uns Pfarrer Siewert die Möglichkeit, etwas zum Chor, zur Gemeinde und zur Organisation und den Glaubensinhalten der Neuapostolischen Kirche zu sagen.


 
 
Da alles über die Lautsprecheranlage lief, ergab sich eine gute Gelegenheit zur Öffentlichkeitsarbeit.
Dass unser Chor in jedem Gottesdienst singt und auch auf den meisten Trauerfeiern und Beerdigungen, löste bei den vielen Gästen Erstaunen aus. Dies ist wohl selbst bei den großen Kirchen nicht üblich. Zwischen 13.00 Uhr und 14.00 Uhr wurden Bibeltexte und verschiedene Aussagen von bekannten Persönlichkeiten zum Thema Tod und Sterben vorgelesen. Immer wieder wurden unsere Sänger während der Lesepausen zum Singen aufgefordert, so auch zum Vortrag des Schlussliedes.


 
 
Durch den Auftritt unseres Chores haben wir viele Gespräche mit Passanten am Kirchenstand führen können. Kontakte konnten wir auch mit dem "Trauercafe" der evangelischen Gemeinde Dorp sowie mit dem Islamischen Zentrum in Solingen knüpfen, welches sich - wie unsere Kirche - auf der Florastraße befindet.

Ingesamt war das Interesse an dieser Veranstaltung eher zurückhaltend. Man konnte den Eindruck gewinnen, dass der Platz eher gemieden wurde und die Menschen dem Thema "Friedhof" lieber ausweichen, als sich damit auseinander zu setzen.