Chronik
1923 wurde für die Geschwister in Leichlingen ein Raum gemietet und 2. Sonntag Gottesdienst gehalten. Die hier wohnenden neuapostolischen Christen zählten zur Gemeinde
Opladen und wurde von dort betreut. Bis zu dieser Zeit mussten die Gemeindemitglieder den ca. 6 km weiten Fußweg nach Opladen antreten.
Kirche in Leichlingen
Am 12. Mai 1925 wurde die Gemeinde Leichlingen eigenständig. Im Kirchenbuch werden 15 Mitglieder eingetragen. Als Vorsteher wird Prister Alfred Güther eingesetzt. Die Erlaubnis, den Schulraum zu nutzen, wurde für nur 3 Monate erteilt.
Der Wunsch nach einer eigenen Versammlungsstätte erfüllte sich ein Jahr später. In der Mittelstraße 27 konnte ein Kirchenlokal eingeweiht werden. Für unsere heutigen Vorstellungen ein bescheidener Raum. Diese "Hütte" Gottes diente jedoch über 30 Jahre lang als Segensstätte. Bis 1939 wuchs die Gemeinde auf ca. 60 Mitglieder an.
Der zweite Weltkrieg und die Nachkriegszeit beeinflusste auch die kleine Gemeinde. Einige Brüde, auch ein Diakon fielen im Krieg. Durch den Vertriebenenstrom aus den deutschen Ostgebieten wurden einige Familien nach Leichlingen geführt und in der Gemeinde heimisch.
Das weitere Wachsen der Gemeinde machte erneut größere Räumlichkeiten erforderlich. 1958 wurde der Grundstein für eine eigene Kirche gelegt, die am 14. Juli 1959 eingeweiht wurde.
Heute sind es 100 Mitglieder, die freudig und aktiv in der Gemeinde "leben".
Mit dem Vorsteher, Hirte Hans-Harald Kohlhage, dienen 3 Priester und 5 Diakone ehrenamtlich.