Chronik
Die Gemeinde Lützenkirchen ist noch relativ jung. Sie besteht seit 1978 und ist aus der Gemeinde Opladen hervorgegangen. In Opladen fand der erste Gottesdienste der Neuapostolischen Kirche im Jahre 1904 statt, ab 1909 dann regelmäßig. Da die Mitgliederzahl beständig zunahm, musste des öfteren in neue Versammlungsstätten umgezogen werden.
1957 erhielt die Gemeinde endlich ein eigenes Kirchengebäude an der Ecke Fürstenbergstr./Adalbert-Stifter-Str. in Opladen. Entwicklung und Zuwachs hielten auch weiterhin an und die Platzverhältnisse wurden zusehends beengter. Aus diesem Grund wurde die Gemeinde im Jahre 1978 geteilt und für den Raum Quettingen/Lützenkirchen eine eigenständige Gemeinde gegründet.
Lützenkirchen
Der erste festliche Gottesdienst fand am 5. Januar in der Aula der Neucronenberger Schule statt. Hier fanden die Glaubensgeschwister eine vorübergehende Unterkunft, nicht nur für die Gottesdienste, sondern auch für sonstige Zusammenkünfte wie Chorstunden, Kindergottesdienste, Religionsunterricht,
Konfirmandenunterricht usw.
Die Kirche in der Dohrgasse wurde nach etwa 1½-jähriger Bauzeit am 16. Juni 1980 eingeweiht und bietet Platz für 250 Gottesdienstteilnehmer. Die großzügige Architektur mit ihren Nebenräumen ermöglicht auch eine vielfältige Nutzung
des Gebäudes für besondere Anlässe. Seit 1990 verfügt die Gemeinde über eine Satellitenempfangsanlage. Auf einem Großbildschirm
können die Gemeindemitglieder zu besonderen Anlässen Festgottesdienste aus dem In- und Ausland live miterleben.
Durch die Zusammenlegung mit der Gemeinde Schlebusch zum Jahresbeginn 2008 zählt die Gemeinde nunmehr über 230 Mitglieder. Sie werden ausschließlich von ehrenamtlich tätigen priesterlichen Ämtern und Diakonen seelsorgerisch betreut.